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Oberflächenspannung

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In meinem Physik-Buch habe ich einen Versuch gefunden, der zeigt, wie es Wasserläufern möglich ist, über das Wasser zu laufen. Ich hab ihn gleich ausprobiert, war aber gar nicht so einfach. Ich habe ein Glas mit Wasser ganz voll gemacht, bis das Wasser über den Rand geschaut hat. Dann habe ich eine Büroklammer genommen und sie über den Rand aufs Wasser geschoben, so dass sie auf der Wasseroberfläche liegen blieb. Die ersten paar Male ist sie gleich rein gefallen, erst mithilfe eines Filterpapiers, das ich zuerst ins Wasser gelegt habe und dann die Klammer drauf, hat es funktioniert. Die Klammer blieb auf dem Filterblatt liegen und das Filterblatt saugte sich mit Wasser voll. Als es voll war und zu schwer wurde, sank es auf den Grund des Glases. Die Büroklammer blieb auf der Oberfläche liegen.

Ich habe dann die Frage „Warum können Wasserläufer übers Wasser laufen?“ auf Google eingegeben und sofort eine Seite mit einer Erklärung dafür gefunden. Die war mir aber ein bisschen zu kompliziert. Da habe ich weiter gesucht und bin dann auf die Seite seilnacht.com gestoßen. Die Erklärung dort war verständlicher. Die Wasserteilchen ziehen sich an, deshalb bildet das Wasser seine besondere Tropfenform. Auch im Gefäß wirkt diese Kraft und lässt eine „feste“ Oberfläche entstehen, die bei guter Verteilung des Gewichts nicht durchstoßen wird. Deshalb kann der Wasserläufer übers Wasser laufen ohne unterzugehen. Aus demselben Grund bleibt die Büroklammer auch nicht an der Oberfläche, wenn man sie mit der Spitze eintaucht. Man muss die breite Seite am Wasser aufliegen lassen, dann schwimmt sie.

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Kommentare

Bild von sarah

Bild von sarah

Ich habe mich auch auf dieser Seite umgesehen und habe noch herausgefunden, dass Spülmittel diese „Wasserhaut“ zerstört. Wenn die Büroklammer schwimmt und man einen Tropfen Spülmittel ins Wasser gibt, wird sie zuerst an den Rand gedrängt und geht dann sofort unter, weil die Teilchen im Spülmittel (Tenside) eine hydrophile und eine hydrophobe Seite haben. Sie stellen sich zwischen Wasser und Luft und zerstören so die Spannung, die zwischen den sich anziehenden Wasserteilchen bestand.